CfP – Software Engineering für Multi-Plattform-Umgebungen

Liebe Teilnehmer und Leser vom AK Requirements,

im Rahmen der GI-Jahrestagung Informatik 2016 http://www.informatik2016.de in Klagenfurt veranstaltet das Netzwerk ,Software Engineering Live‘ am Donnerstag, den 26. September 2016 einen Workshop zum Thema ,Software Engineering für Multi-Plattform-Umgebungen‘.

Sie sind herzlich eingeladen, interessante Beiträge einzureichen. Genauere Informationen zum Thema des Workshops und zur Einreichung von Beiträgen finden Sie unter http://www.informatik2016.de/1182.html und im beiliegenden Call for Participation SE live auf Informatik 2016 – CfP.

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Haller

Vortrag am 03.03.2016: REQUIS Requirements for IT-Security – hope for the best, but prepare for the worst

Ein Vortrag von Tanja Hanauer und Gabriele Haller http://www.gt-muenchen.de

Datum:   03.03.2016
Uhrzeit: 18:30 – 20:30 Uhr
Ort: Method Park
Hopfenstr. 6
80335 München

Bitte um kurze Anmeldung auf der Xing-Seite des Arbeitskreises:
https://www.xing.com/events/hope-for-the-best-but-prepare-for-the-worst-1654776
oder unter haller@gt-muenchen.de

Abstract

Fast täglich gibt es neue unerfreuliche Schlagzeilen über Sicherheitsvorfälle in der IT. Waren es zunächst nur einzelne Ereignisse, die man noch „wegdiskutieren“ konnte, weil „Andere“ davon betroffen waren, so geht IT-Security inzwischen jeden von uns an, der auch nur im weitesten Sinne in der IT-Branche arbeitet. Es ist an der Zeit sich den Herausforderungen der IT-Sicherheit zu stellen, und zu lernen wie man den neuen Gefahren begegnen kann.

Die wichtigste Erkenntnis ist, dass sich Sicherheit nicht nachträglich implementieren lässt. Wenn die Schwachstelle erst einmal in der Zeitung steht, ist es zu spät für grundlegende Änderungen an der Architektur des Systems und auch der nachträgliche Einbau von Sicherheitsfunktionen ist da nur noch ein „Hinterher-Reparieren“ und keine Lösung mehr.

Sicherheit muss von Anfang an bedacht und berücksichtigt werden. Nur wenn bereits in der Planungsphase und bei der Erfassung der Requirements das richtige Bewusstsein für IT-Sicherheit da ist, wenn die möglichen Risiken und Gefahren überlegt und ausgeschlossen sind, kann ein sicheres, stabiles System entstehen.

Der Vortrag zeigt, wie sich mit dem Framework REQU-IS Security Requirements strukturiert und umfassend erheben lassen, und wie daraus sinnvolle Vorgaben für die Realisierung eines geplanten Systems werden. Die Inhalte werden mit Beispielen aus der Praxis untermauert und mit Tipps für die weitere Vertiefung des Themas angereichert.

Referentinnen:

Tanja Hanauer, CISSP, studierte Computerlinguistik, Informatik und Philosophie an der LMU in München. Nach ihrem Studium arbeitete sie als IT-Consultant im Storagebereich. Um ihren Interessensschwerpunkt Informationssicherheit weiter auszubauen gab sie ihre Stelle in der Industrie auf und wechselte als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Leibniz-Rechenzentrum in Garching. Hier erstellt und implementiert sie  Informations-Sicherheits-Konzepte, benutzbares Logfilemanagement, optimiert Prozesse und promoviert zur Visualisierung von Sicherheitsmanagement und IT Administration.

Dr. Gabriele Haller studierte Physik und Mathematik in Freiburg und Berlin. Nach ihrem Studium wandte sie sich dem Software Engineering zu und arbeitete zunächst als Test Ingenieurin, Requirements Managerin und Projektleiterin. Nach einigen Jahren Erfahrung in der operativen Projektarbeit, erweiterte sie ihr Spektrum und kümmerte sich um die Optimierung von Methoden und Prozessabläufen in Software-Projekten. Als Beraterin und Assessorin begleitet sie heute große Projekte über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Ihre Schwerpunkte sind Requirements Engineering und Projekt Management.

Vortrag am 07.10.2015: Requirements Engineering – die Entwicklungen seit 2000 und ein Blick in die Zukunft

Datum: 07.10.2015
Uhrzeit: 17:30 – 19:30 Uhr
Ort: IDV AG, Theresienhöhe 30,
80339 München

Bitte um kurze Anmeldung auf der Xing-Seite des Arbeitskreises:
https://www.xing.com/events/vortrag-07-10-15-re-entwicklung-2000-zukunft
oder unter haller@gt-muenchen.de

Abstract:

Requirements Engineering hat in der letzten Zeit einen enormen Zuspruch erfahren und wird mehr und mehr als eigenständige Disziplin mit großer Bedeutung wahrgenommen. Dabei war dies nicht immer so: Noch vor einigen Jahren war die Notwendigkeit eines (guten) Requirements Engineerings gerade in angrenzenden Disziplinen wie dem Projekt- und Produktmanagement häufig unklar.

Seit dem Jahr 2000 wurden Fortschritte gemacht, die das Requirements Engineering professionalisiert und praxistauglicher gemacht haben. Hierzu zählen die Standardisierungen in der Modellierung (beispielsweise durch die UML), die Möglichkeiten der Qualifikation und Zertifizierung (durch das IREB und andere) sowie die Beseitigung einiger „Sprachbarrieren“. Weitere Einflüsse, wie die agilen Themen, beeinflussen das Requirements Engineering und tragen damit zu einer Fortentwicklung bei.

Der Vortrag gibt einen Überblick, welche Themen in den letzten Jahren das Requirements Engineering in Theorie und Praxis beherrschten und beeinflussten. Ein Blick in Zukunft zeigt auf, wie sich das Requirements Engineering als Disziplin weiterentwickeln könnte.

Agenda:  

  • Wie hat man im Jahr 2000 (und davor) Requirements Engineering betrieben?
  • Was waren damals die Themen, die diskutiert wurden?
  • Welche Probleme von damals sind heute gelöst, welche sind offen?
  • Wie wird sich Requirements Engineering weiterentwickeln?
  • Welche Trends sind derzeit zu erkennen, die das Requirements Engineering beeinflussen und beeinflussen werden?

Referent:

Horst Peterjohann ist selbstständiger Berater für Projektmanagement, Requirements Engineering und Prozessmanagement. Er berät und unterstützt hierzu Unternehmen und Organisationen beim Auf- und Ausbau ihrer Kompetenzen, insbesondere wenn es um IT und Softwareentwicklung geht. Seit dem Start im Jahr 2005 ist Horst Peterjohann aktives Mitglied des Arbeitskreises Requirements Engineering der Regionalgruppe München und konnte anhand der dort behandelten Themen die Weiterentwicklung des Requirements Engineerings mitverfolgen.

06.07.2015: Vortrag – Schwarzer Peter spielen mit Anforderungen

Ein Vortrag von Carsten Braess (Whiteblue Consulting GmbH, München)

Datum: 06.07.2015
Uhrzeit: 18:30 – 20:30 Uhr
Ort:   Isartal akademie GmbH, Bruderhofstraße 20,
81371 München

Bitte um kurze Anmeldung auf der Xing-Seite des Arbeitskreises:
https://www.xing.com/events/schwarzer-peter-spielen-anforderungen-1570479?creation=true
oder unter haller@gt-muenchen.de

Abstract:

Auch nach Jahren von Trainings, Beratungen und Projekten von vielen Firmen im Bereich Requirements Engineering sind sie nicht aus der Praxis zu verbannen: Anforderungen, die das beste Produkt einfordern. Selten so direkt, aber in Tausend Varianten und Verklausulierungen immer wieder zu finden.

Wir haben uns auf die Suche nach den Ursachen begeben und führen bei der Begegnung mit diesen Anforderungen durch die bewegten Emotionen von Anhängern „richtigen“ Requirements Engineerings zu nüchternen Erkenntnissen, die sich erschließen, wenn man diese Anforderungen als besonderen Typus erfasst.

Mit dem Verständnis für diesen Anforderungstypus ergeben sich dann auch praktische Richtlinien für die Erfüllung dieser Anforderungen, auch wenn dies im ersten Moment unmöglich erscheint.

Umgekehrt wird durch Analyse der Motivation und Reaktion auf diesen Typus Anforderung die Intention gezielter hinterfragt und es ergeben sich neue Schulungs- und Beratungsansätze für die Ersteller von Anforderungen. Auch wenn im Rahmen des Vortrages ein bisschen Naivität verloren geht bzgl. der Hoffnung, dass man irgendwann keine derartigen Anforderungen mehr antreffen wird, so liefert er gleichzeitig die Impulse, wie auf lange Sicht bei verständigen Unternehmen sich dieser Typus von Anforderungen zum Nutzen des Unternehmens weiter reduzieren lässt.

Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit dem ASQF (Fachgruppe Requirements Engineering – Bayern Süd) durchgeführt.

Zum Referenten:

Carsten Braess ist Berater bei der Whiteblue Consulting GmbH und in der Wissenszirkulation zum Themengebiet Anforderungs- und Testmanagement aktiv. In 10 Jahren mit IT und Automotive Entwicklungsprojekten habe ich die praktischen Erfahrungen im Umgang mit Anforderungen gesammelt. Meine persönlich interessanteste Herausforderung ist dabei immer wieder die optimale Balance im Anforderungsmanagement für das Projekt und den Kunden zu finden.

Geheimtipp: Konferenz SE Live 2015 in Achenkirch

SE-Live
Liebe Teilnehmer des AK Requirements,
ich möchte Sie gerne auf eine sehr interessante Konferenz aufmerksam machen:
bei der 2-jährig stattfindenden SE Live (http://se-live.org) geht es um das Software Engineering in seiner gesamten Breite und damit natürlich auch um alle möglichen Facetten des Requirements Engineerings. Die Konferenz ist entstanden aus einem regionalen Netzwerk von SE-Experten aus Bayern und Österreich und öffnet in diesem Jahr schon zum 6. Mal ihre Pforten.
In einer angenehmen Atmosphäre werden mit viel Zeit für Diskussion ausgewählte Vorträge präsentiert. Die Mischung ist vielseitig und das Preis-Leistungs-Verhältnis ungeschlagen.
Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage (http://se-live.org) oder bekommen Sie gerne auch von mir persönlich.

Ich würde mich freuen, Sie dort zu treffen.
Gabriele Haller